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Thema: Ich seh schwarz

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Na, gehörst Du auch zur Gruppe der Schwarzseher? Im Urlaub gibt es bestimmt nur Regen, die Handwerker machen bei der Renovierung bestimmt wieder Schmu, bei dem wichtigen Termin springt das Auto bestimmt wieder nicht an.

Wenn man im übertragenen Sinne schwarzsieht, dann erwartet man in der Regel nur das Schlimmste. Mit Schwarz (es stammt vom germanischen Wort swarta und ist wahrscheinlich mit dem Wort Schmutz verwandt) wird in unserer Sprache meist Negatives und Böses verbunden. Sei es die schwarze Witwe, der schwarze Tod, der schwarze Peter, das schwarze Schaf der Familie oder Ausdrücke wie schwarzfahren, schwarzmalen, schwarzsehen oder da kann er/sie warten, bis er/sie schwarz wird!

Wenn wir uns nun die Situation vor Augen führen, in der wir uns alle weltweit aufgrund von Corona befinden, kann auch die größte Frohnatur zum Schwarzmaler werden. Dazu kommt auch noch mit dem Monat November die dunkle Jahreszeit, die uns aufs Gemüt drückt.

Da sind wir für jeden Lichtblick - und sei er noch so klein - dankbar…vorausgesetzt, wir erkennen ihn als solchen. Jetzt ist es um so wichtiger, jeden Moment der Freiheit, der Gesundheit, der Kreativität, Ausgelassenheit und Freude mit Freunden oder der Familie zu genießen, wahrzunehmen und auch wertzuschätzen, um seelisch einigermaßen unbeschadet ins Frühjahr zu kommen.

Ich habe hier eine kleine Geschichte und gleichzeitig auch ein Hilfsmittel für Dich, dass Dich täglich dabei unterstützen kann, Deinen Fokus weg vom Schwarzsehen und hin zur Dankbarkeit, Achtsamkeit und Freude zu lenken.

Der Bauer und die Glücksbohnen

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Glücksbohnen in seiner rechten Hosentasche. Bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine einzige Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

Verfasser unbekannt.

P.S.: Es eignen sich auch hervorragend Büroklammern, Perlen usw.!

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gesunde und positive Zeit,

Deine Nicole Tepaße



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